Paul Geschrieben 19. Februar 2023 Teilen Geschrieben 19. Februar 2023 Der Gaiwan hat noch kein eigenes Thema? Das darf nicht sein! Hier kann man seinen Lieblingsgaiwan zeigen den man hat, und auch die von denen man träumt 🙂 Zum Anfang eine gelungene Symbiose von traditioneller chinesischer Form und europäischer Pop-art: https://monkey-and-donkey-design.myshopify.com/collections/frontpage Anima_Templi reagierte darauf 1 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Manfred Geschrieben 19. Februar 2023 Teilen Geschrieben 19. Februar 2023 Eigentlich steht im Forum ja schon genug ĂĽbder den Gaiwan. Aber so geschmackvolle Exemplare haben uns natĂĽrlich gerade noch gefehlt. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Paul Geschrieben 19. Februar 2023 Autor Teilen Geschrieben 19. Februar 2023 Den hätte ich gerne: https://www.manual.is/tea vor 4 Minuten schrieb Manfred: Eigentlich steht im Forum ja schon genug übder den Gaiwan. Aber so geschmackvolle Exemplare haben uns natürlich gerade noch gefehlt. Das freut mich @Manfred daß sie Dir auch gefallen - Pop-art ist doch Klasse - damals waren wir Beide noch jung - Kassel documenta 4: https://www.documenta-archiv.de/de/documenta/111/4 Eintrittspreis für einen Tag: 5 DM (ermäßigt 1,50 DM) Golden Hill reagierte darauf 1 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Anima_Templi Geschrieben 20. Februar 2023 Teilen Geschrieben 20. Februar 2023 Auch wenn Gaiwane, oder vergleichbare Brühutensilien, schon seit mehr als 1000 Jahren in China verwendet werden, wurde der klassische Gaiwan, wie wir ihn heute kennen und schätzen, doch erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts populär und avancierte rasch zu einem Standardutensil eines chinesischen Haushaltes. Das Bild zeigt zwei besonders hübsche Exemplare, welche zur Zeit Kaiser Yongzhengs (1722 - 1735) geschaffen wurden. Man beachte neben der herrlichen Bemalung insbesondere den konkaven Rand, welcher angelehnt an bedeckeltes Kochgeschirr so gestaltet wurde, was wiederum die Stellung als gängiges Utensil im Haushalt unterstreicht. Diese Stücke sind ausgestellt im Palastmuseum in Taipeh. Moris313, JanS und Paul reagierten darauf 3 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Paul Geschrieben 20. Februar 2023 Autor Teilen Geschrieben 20. Februar 2023 Mein "AlltagsGaiwan" (100 ml, gießt super, hält die Hitze sehr gut - für Pu-erh geeignet, kostet unter 10 €!) Moris313, miig, TeeStövchen und 1 Weiterer reagierten darauf 4 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Moris313 Geschrieben 20. Februar 2023 Teilen Geschrieben 20. Februar 2023 Dann möchte ich mich dem Thema doch mal anschließen... Das ist mein aktueller Gaiwan:  Und diesen Kaufe ich mir eventuell zukünftig: Paul und miig reagierten darauf 2 Zitieren Link zu diesem Kommentar
JanS Geschrieben 20. Februar 2023 Teilen Geschrieben 20. Februar 2023 Der Gaiwan ist für mich in das ungerecht behandelte Stiefkind unter den Teeutensilien. Das kommt wohl auch von der Sitte, Beginnern  zu sagen:"Zuerst brauchst du nur einen Gaiwan..." als ob man sich Teekannen erarbeiten könnte und dem Gaiwan entwachsen würde. Natürlich habe ich auch einen "Simplen Weißen", für diesen Thread möchte ich aber andere Modelle zeigen, quasi als Triptychon mit dem Titel: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zuvorderst mein erster wirklich guter Gaiwan, dessen Deckel mir leider die Vergänglichkeit allen Seins vor Augen geführt hat, reinkarniert als Teetasse, dann ein mir sehr liebes Unikat aus dem Holzbrand, dickwandig, porös und mit archaischer Anmutung als Antithese zum filigranen weißen Standard und zuletzt ein Ausblick darauf, was (so oder in ähnlicher Form) in absehbarer Zeit mit mir aus Taiwan mitkommen wird https://www.facebook.com/yong.ming.studio/photos/pb.100064014871474.-2207520000./1547934965543957/?type=3 Moris313 und Paul reagierten darauf 2 Zitieren Link zu diesem Kommentar
DavidL Geschrieben 25. Februar 2023 Teilen Geschrieben 25. Februar 2023 Dann will ich auch mal meine SchmuckstĂĽcke hier vorstellen. Mein erster Gaiwan ist ein handgefertigter Gaiwan von Michiko Shida. Er hat innen schon eine schöne Patina gebildet. Ich benutze ihn hauptsächlich fĂĽr schwarze Tees und dunkle Oolongs. Er ist sehr einfach zu benutzen, da die Oberfläche rau ist und der Deckel nicht so leicht weg rutschen kann.   Mein zweiter Gaiwan ist von Karina Klages, eine deutsche KĂĽnstlerin, die lustigerweise ganz in der Nähe von Hannover (also meiner aktuellen Heimat) wohnt und auch hier in Hannover studiert hat. Sie hat wohl auch schon groĂźe Aufträge aus China bekommen, wo ihre Keramik anscheinend auch gut ankommt. Ich fand das sandige Design mit dem wellenartigen Muster sehr schön. Toll ist auch, wie er sich der Ton verfärbt hat. Und obwohl der Gaiwan innen Glasiert ist, hat sich eine beachtliche Patina gebildet. Dieses StĂĽck wird fĂĽr grĂĽne und weiĂźe Tees verwendet.   Um 2 Tees parallel miteinander zu vergleichen, oder wenn mir eine halbe Pu Erh Session reicht, benutze ich diese kleinen Gaiwane. sie sind aus Porzelan und beeinflussen somit den Geschmack nicht. Das Fassungsvermögen beträgt 50ml bis unter den Deckel.   Zu guter Letzt kommt mein Sonntags-Gaiwan, den ich nur am Wochenende oder in meinem Urlaub benutze, wenn ich mir Zeit nehmen kann um den Tee und den Gaiwan in vollen ZĂĽgen zu genieĂźen. Jianzhan mag nicht jedermanns Sache sein, aber ich hatte mich sofort in das gute StĂĽck verguckt (Es glitzert in der Sonne! ). Er ist von Zhang Yi (ĺĽ ç‡š) und meinen Recherchen nach bekannt fĂĽr seine (wie hier zu sehen) schwarz / silberne Oil Drop Jian Teeware. Seine Ware gehört nicht zu dem High End, aber ist fĂĽr das gute Preis- / Leistungsverhältnis bekannt. Der Gaiwan ist satte 300g schwer daher muss man damit ein bisschen ĂĽben. Die Hitze wird von ihm sehr gut aufgenommen und gehalten, ähnlich wie bei einer Eisenkanne. Ach und habe ich schon erwähnt, dass er glitzert?  (Wenn man das Equipment hat, bekommt man die volle Schönheit zu Gesicht. Es kommt halt auf die Beleuchtung an.) swinkel1, Golden Hill, Jayjo und 1 Weiterer reagierten darauf 4 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Siebenschläfer Geschrieben 20. April 2023 Teilen Geschrieben 20. April 2023 (bearbeitet) Am 20.2.2023 um 13:36 schrieb Paul: Mein "AlltagsGaiwan" (100 ml, gießt super, hält die Hitze sehr gut - für Pu-erh geeignet, kostet unter 10 €!) Das war mein erster Gaiwan... mit ich mir regelmäßig, auch noch heute die Flossen verbrenne... mit anderen passiert mir das komischerweise nicht.  Es gibt wirklich viele tolle Stücke nur auch viele ohne "Untertasse" was für mich ein klares ko Kriterium ist. Bearbeitet 20. April 2023 von Siebenschläfer Zitieren Link zu diesem Kommentar
Paul Geschrieben 20. April 2023 Autor Teilen Geschrieben 20. April 2023 @Siebenschläfer vielleicht hast Du besonders empfindliche "Flossen"; oder die verkehrte Technik? Zitieren Link zu diesem Kommentar
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